geboren 1970 in Bregenz, lebt und arbeitet in Wien
1992-98 Studium an der Universität für angewandte Kunst Wien
2000-04 Assistenz an der Universität für angewandte Kunst Wien
seit 2002 Mitglied von tat ort
2003 Staatsstipendium für Bildende Kunst
2005 Ehrengabe des Landes Vorarlberg
2012 Bundesatelierstipendium Paris
tat ort
Seit 2002, haben Berlinger und Fiel zahlreiche Projekte, Ausstellungen und Publikationen realisiert, unter anderen:
"Creating Common Good", Kunsthaus Wien (AT), 2015;
MADE IN.../ Lateral Line of Space", EXPO Mailand (IT), 2015;
„Kunstgastgeber Gemeindebau Robert-Uhlir-Hof", KÖR Kunst im öffentlichen Raum Wien (AT), 2014;
"History in the making", Kunstraum Liechtenstein, Vaduz (LI), 2013;
Open Culture, Paraflows.8, das weisse haus, Wien (AT), 2013
"Social Sculpture Re-visited: Beyond Mediation", Kunstmuseum Thun (CH), 2012;
"The Origins of Democracy Part Two", Stickereimuseum und Galerie Hollenstein, Lustenau (AT), 2011;
"Public Art Proposals", hub.kunst.diskurs, Hannover (DE), 2010;
"Locate me!", Kunstraum Kreuzberg, Berlin (DE), 2010;
Memorial St. Aegyd am Neuwalde. Soundinstallation, St. Aegyd am Neuwalde (AT), 2009; "Archive of Shared Interests-Transfer Zone-Temporary Life-Temporary Communities", White Space Zurich (CH), 2009;
x-Wohnungen, brut Wien (AT), 2009;
"Thessaloniki Biennale", Museum of Modern Art (GR), 2009;
„Interkultureller Dialog: Wohnen in der Raumstadt", KUB Kunsthaus Bregenz (AT), 2008; Achsiedlung: Inhabiting the 'Spatial City' (Wohnen in der 'Raumstadt'). Self-organised Artists in Residence, Bregenz (AT), 2008;
"A Forbidden Empire", Bilbao Arte (ES), 2007.
Preise
"Emerging Visual Artist Award" 2008 des Bundesministeriums für Kunst und Kultur
Unter dem Namen tat ort beschäftigen sich Alexandra Berlinger und Wolfgang Fiel mit der kritischen Untersuchung konkreter Situationen, aus denen sie unter Verwendung einer großen Bandbreite unterschiedlichster Medien, Methoden und kollektiven Beteiligungsformen, künstlerische Interventionen entwickeln.
SilvrettAtelier Montafon
kunstforum@montafon.at
| 2026 | Künstler | |
| 2024 | Künstler | Ausstellung |
| 2022 | Künstler | Ausstellung |
| 2020 | Künstler | Ausstellung |
| 2018 | Künstler | Ausstellung |
| 2016 | Künstler | Ausstellung |
| 2014 | Künstler | Ausstellung |
Jeden zweiten Sommer, von 1998 bis 2014, trafen sich im Silvrettadorf auf der Bielerhöhe auf Einladung der Vorarlberger Illwerke AG Künstlerinnen und Künstler zu einem Symposion, um sich kreativ mit den besonderen Gegebenheiten des Ortes auseinander zu setzen.
Mit seiner eigenständigen Position und dem kontinuierlich hohen künstlerischen Niveau hat sich das SilvrettAtelier überregional etabliert. Das Bemühen von Projektleiter Roland Haas zielt auf einen internationalen Künstleraustausch des beständig gewachsenen Projekts, das in dieser Form des wiederkehrenden Kunst-Hochgebirgs-Symposiums einmalig ist. Jedem Atelier folgt ein halbes Jahr später eine umfassende Ausstellung, zu der ein zweisprachiger Katalog aufgelegt wird.
2006 gewannen die Vorarlberger Illwerke für die SilvrettAteliers den Maecenas Vorarlberg und erreichten beim Maecenas Österreich dern zweiten Platz. Der Preis an die Vorarlberger Illwerke ehrt auch die kontinuierliche Arbeit des Projektleiters Roland Haas, der seit Beginn die SilvrettAteliers betreut.
Nach nunmehr neun erfolgreich durchgeführten SilvrettAteliers auf der Bielerhöhe, die zur Gänze von den Vorarlberger Illwerken getragen waren, finden diese künstlerischen Bergsymposien seit 2016 mit neuen Partnern, an einem anderen Ort – aber mit demselben Konzept - statt:
Auf Einladung von Stand Montafon, Montafon Tourismus und der Silvretta-Montafon (als Hauptsponsor) kommen renommierte Künstlerinnen und Künstler für zwei Wochen auf die Versettla in 2.000 Meter Seehöhe.Die Idee ist, dass Kunstschaffende im Gebiet rund um die Versettla vierzehn Tage lang kreativ tätig werden und sich mit den besonderen Gegebenheiten des Ortes auseinandersetzen: Natur- und Bergerlebnis, geomorphologische Situation, Alpinismus, Touristenattraktion, Seilbahntechnik, ein Skigebiet im Sommer - die Thematik ergibt sich von selbst. Zwar hat sich 2016 der Standort (von der Bielerhöhe auf die Versettla) geändert, das Konzept bleibt aber identisch.
Ausstellungen:
Im darauf folgenden Frühjahr gibt es eine Ausstellung mit den Ergebnissen – 2017 und 2019 im Künstlerhaus/Palais Thurn & Taxis in Bregenz, 2021 im Foyer des Vorarlberg Museums und 2023 im Bildraum Bodensee. Diese Zeitspanne gibt den Beteiligten genügend Zeit, die begonnene Arbeit in Ruhe fertig zu stellen und gemeinsam einen Katalog zu erstellen. Weiters findet im selben Jahr eine Ausstellung im Kunstforum Montafon in Schruns statt, um der heimischen Bevölkerung sowie den Gästen vor Ort einen Einblick in die künstlerischen Sichtweisen der TeilnehmerInnen zu geben.