Kurzbiographie
Katharina Anna Wieser (*1980 in Zürich, aufgewachsen in Baar) lebt und arbeitet in Basel.
Seit ihrem Abschluss im Fachbereich Kunst und Vermittlung an der HGK Luzern 2006 beschäftigt sie sich in ihren ortspezifischen Installationen mit der Architektur als Hülle, dem Material, dessen Lichtstimmungen, Proportionen aber auch mit dem geschichtlichen Kontext. Daraus resultieren meist raumgreifende Objekte aus Holz oder Fragmenten vergangener Ausstellungen die durch das be- oder umgehen erst greifbar gemacht werden. Einige Installationen wie ‘Raumreiberei’ 2010 oder ‘Gian Girun’ 2012 dienten als Plattformen von Tanzperformances und Konzerten oder bewegten sich gar selbst, wie in ‘Reigen’2016 im Kunsthaus Aarau oder ‘Bodily Entounters’ im September 2021 anlässlich der Eröffnung des Salon Suisse von Pro Helvetia in Venedig.
Nebst vielen Teilnahmen und Realisationen von Kunst und Bauprojekten entstehen im Atelier kleinformatige Holzdrucke und Tuschezeichnungen. Wieser erhielt Förder- und Projektbeiträge der Stadt Basel, Stadt Zug und UBS Kunststiftung und verzeichnet bereits zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.
2009 erhielt sie eine Künstlerresidenz in Nairs, 2011 das Atelier des Kt. Zug in Berlin und 2013 das Atelier in der Cité International des Arts Paris der Stadt Basel.
Im vergangenen Jahr verbrachte sie anlässlich des Atelier Flex vier Monate mit ihrer Familie in Wien.
SilvrettAtelier Montafon
kunstforum@montafon.at
| 2026 | Künstler | |
| 2024 | Künstler | Ausstellung |
| 2022 | Künstler | Ausstellung |
| 2020 | Künstler | Ausstellung |
| 2018 | Künstler | Ausstellung |
| 2016 | Künstler | Ausstellung |
| 2014 | Künstler | Ausstellung |
Jeden zweiten Sommer, von 1998 bis 2014, trafen sich im Silvrettadorf auf der Bielerhöhe auf Einladung der Vorarlberger Illwerke AG Künstlerinnen und Künstler zu einem Symposion, um sich kreativ mit den besonderen Gegebenheiten des Ortes auseinander zu setzen.
Mit seiner eigenständigen Position und dem kontinuierlich hohen künstlerischen Niveau hat sich das SilvrettAtelier überregional etabliert. Das Bemühen von Projektleiter Roland Haas zielt auf einen internationalen Künstleraustausch des beständig gewachsenen Projekts, das in dieser Form des wiederkehrenden Kunst-Hochgebirgs-Symposiums einmalig ist. Jedem Atelier folgt ein halbes Jahr später eine umfassende Ausstellung, zu der ein zweisprachiger Katalog aufgelegt wird.
2006 gewannen die Vorarlberger Illwerke für die SilvrettAteliers den Maecenas Vorarlberg und erreichten beim Maecenas Österreich dern zweiten Platz. Der Preis an die Vorarlberger Illwerke ehrt auch die kontinuierliche Arbeit des Projektleiters Roland Haas, der seit Beginn die SilvrettAteliers betreut.
Nach nunmehr neun erfolgreich durchgeführten SilvrettAteliers auf der Bielerhöhe, die zur Gänze von den Vorarlberger Illwerken getragen waren, finden diese künstlerischen Bergsymposien seit 2016 mit neuen Partnern, an einem anderen Ort – aber mit demselben Konzept - statt:
Auf Einladung von Stand Montafon, Montafon Tourismus und der Silvretta-Montafon (als Hauptsponsor) kommen renommierte Künstlerinnen und Künstler für zwei Wochen auf die Versettla in 2.000 Meter Seehöhe.Die Idee ist, dass Kunstschaffende im Gebiet rund um die Versettla vierzehn Tage lang kreativ tätig werden und sich mit den besonderen Gegebenheiten des Ortes auseinandersetzen: Natur- und Bergerlebnis, geomorphologische Situation, Alpinismus, Touristenattraktion, Seilbahntechnik, ein Skigebiet im Sommer - die Thematik ergibt sich von selbst. Zwar hat sich 2016 der Standort (von der Bielerhöhe auf die Versettla) geändert, das Konzept bleibt aber identisch.
Ausstellungen:
Im darauf folgenden Frühjahr gibt es eine Ausstellung mit den Ergebnissen – 2017 und 2019 im Künstlerhaus/Palais Thurn & Taxis in Bregenz, 2021 im Foyer des Vorarlberg Museums und 2023 im Bildraum Bodensee. Diese Zeitspanne gibt den Beteiligten genügend Zeit, die begonnene Arbeit in Ruhe fertig zu stellen und gemeinsam einen Katalog zu erstellen. Weiters findet im selben Jahr eine Ausstellung im Kunstforum Montafon in Schruns statt, um der heimischen Bevölkerung sowie den Gästen vor Ort einen Einblick in die künstlerischen Sichtweisen der TeilnehmerInnen zu geben.